Möbelindustrie und Maschinen

8 Trends bei der Entscheidung für eine neue CNC-Maschine

Investitionen in Investitionsgüter wie Produktionsmaschinen erfordern einige Überlegungen. Sind es strategische Ziele durch Flexibilität höheren Margen zu gewinnen oder operationelle Ziele mit Verkürzung der Durchlaufzeiten. Hier Tipps zum Nachdenken.

Investerien in neue CNC-Maschinen; was soll man in Betracht nehmen. Handelt es sich um einen strategischen Einkauf, mit dem komplexere Produkte mit höheren Margen hergestellt werden können, oder um einen breiteren Einsatz von Quick Response Manufacturing (QRM), bei dem die Reduzierung der Vorlaufzeiten und die Begrenzung des Lagerbestands eine Rolle spielen. Am Ende hängt die Amortisationszeit (ROI) von mehr Faktoren ab als nur vom Preis und Ertrag eines solchen Bearbeitungszentrums. Computergesteuerte Holzbearbeitungsmaschinen sind in der Möbelindustrie mittlerweile alltäglich. Wenn Sie mit Ersatz- oder Erweiterungsplänen herumlaufen, finden Sie hier die wichtigsten Trends, die Sie beim Kauf berücksichtigen können.

1. 5-Achsen-CNC-Maschine

Die 5-Achs-Maschine ist heute der definitive Standard für Holzbearbeitungsmaschinen. Wurde es früher hauptsächlich für komplexe feste Produkte wie Treppen und Stühle verwendet, ist es mittlerweile auch zur Standardmaschine geworden und somit in den Bereich der Plattenbearbeitung gelangt. Das bedeutet, dass Sie mit einer 5-Achs-Maschine Paneele problemlos auf Gehrung und Fase bearbeiten können. Wenn Sie die Steuerung und Programmierung beherrschen, werden Sie viel Spaß an einem solchen Bearbeitungszentrum haben.

2. Verkürzung der Umrüstzeiten

Umrüstzeiten sind notwendig, bringen aber nichts. Die Maschine steht still und ist durch Vor- und Nachbereitung belegt. Beispiele sind: Positionieren und Spannen von Teilen mit Spannsystemen wie beispielsweise Vakuum. Es ist sinnvoll, diese Zeiten zu verkürzen und damit die effektive Produktionszeit zu erhöhen.

  • Paralleles Arbeiten : Die vielfältigen Arbeitsbereiche einer CNC-Maschine werden effizient genutzt, indem Halbzeuge, die bearbeitet werden müssen, auf die verschiedenen Arbeitsplätze verteilt werden. Wenn ein Teil an einem Arbeitsplatz bearbeitet wird, kann ein anderes Teil auf dem anderen Feld positioniert und fixiert werden. Ein weiteres Beispiel für paralleles Arbeiten ist das Übereinanderstapeln von 2 Platten und deren gleichzeitige Bearbeitung in einer CNC-gesteuerten Bohrmaschine. Bei gleichen Abmessungen können oben und unten gleichzeitig verschiedene CNC-Programme abgearbeitet werden. Ein Beispiel für die parallele Bearbeitung von Panels in diesem Video mit einem Biesse Skipper.
  • Arbeitsbereiche automatisch zurücksetzen : Ein weiteres Beispiel ist die automatische Vorbereitung der Arbeitsfelder für das zu bearbeitende Halbzeug. Diese Umschaltung besteht darin, die Vakuumsauger automatisch richtig zu positionieren, damit alle Arbeiten an einer Platte in guter Qualität ausgeführt werden, ohne dass die Vakuumblöcke getroffen werden. Kurzes Video, wie Ivenza gesteuerte Vakuumsäuger automatisch bewegt werden.
  • Laser- oder Ledprojektion : Eine seit einiger Zeit auf dem Markt befindliche Technik ist die Projektion des Werkstücks auf das jeweilige Feld. Mit Laserlicht von einem Projektor über dem Arbeitstisch wird das Teil mit Durchdringungen und / oder Ausschnitten dargestellt. Alternativ kann man mit Ledleuchte auf Holmen die Dimensionen der Teile zeigen. Auf diese Weise wird das manuelle Positionieren von Halbzeugen wesentlich erleichtert.

3. Größe des Werkzeugmagazins

Die Vorgänge werden zunehmend komplexer, zum Beispiel aufgrund komplizierter Konstruktionen, anderer Plattenmaterialien und intelligenterer Beschläge. Immer mehr Arbeiten konzentrieren sich auf immer weniger Maschinen mit immer längerer Betriebszeit. Wenn Sie keine Zeit mit dem Werkzeuglager verlieren möchten, ist ein großes Magazin praktisch. Nicht nur, um Löcher in einer Reihe von 5 mm zu bohren, sondern auch, um beispielsweise alle Durchmesser in einem Flachbohrer und einem Spitzenbohrer zu haben.

4. Werkzeugwechsler mit verfahrbarem MagazinLager läuft mit Fräs- und Bohrspindel

Das Verkürzen der Wechselzeiten zwischen den Werkzeugen ist sinnvoll und stellt sich schnell wieder her. Je mehr verschiedene Operationen vorhanden sind, desto mehr Werkzeugwechsel sind erforderlich. Wenn eine Frässpindel immer zur Seite oder zur Rückseite der CNC-Maschine zurückkehren muss, dauert es relativ lange. Ein mit der Frässpindel laufendes Werkzeugmagazin sorgt für deutlich schnellere Wechselzeiten von Fräsen und Aggregaten.

5. Be- und Entladen von Maschinen

Nicht ganz direkt an eine CNC-Maschine verbunden, aber dennoch: Die Be- und Entladung von Format- und / oder schweren Halbzeugen ist ein wichtiger Punkt. Das Teil kann beschädigt werden, es sind zwei Personen erforderlich, um das Produkt ordnungsgemäß zu positionieren und wieder abzunehmen, oder es ist zu viel Zeit erforderlich, was bedeutet, dass die Maschine zu lange stillsteht. Alle Konsequenzen für große und schwere Teile.

Hubtische, auch ohne Schere, in Kombination mit Lagern, möglicherweise mit Luft, auf den Arbeitsbereichen ermöglichen es einem Bediener, so wenig wie möglich anzuheben, und es treten keine Schäden auf. Fortschrittlichere Lösungen sind jedoch auch mit sehr erschwinglichen Robotern wie dem 2-armigen Baxter und dem 1-armigen Sawyer möglich. Kurzfilm mit Sawyer ua als Bediener einer CNC-Maschine

6. Vacuumsäuger in verschiedenen Größen

Wenn Vakuum als Spannsystem verwendet wird, sind die meisten CNC-Bearbeitungszentren mit Vakuumkolben gleicher Größe ausgestattet. Komplexere Halbzeuge, zum Beispiel geneigte oder gekrümmte Teile, werden fest eingespannt und spannen mit normalen Bechern eine ganze Reihe. Ideal sind Becher, die unterschiedlich groß sind und auch schräg gestellt werden können.

7. Daten und Sensoren: so viel wie möglich

In Ivenza verwenden wir viele Daten, die wir von Maschinen erfassen. Datenerfassung über Barcode und RFID bis hin zu Betriebssystem und SPS. Die über Monate und Jahre erhaltenen Daten sind sehr wertvoll für die Planung, Wartung und Betriebszeit dieser Maschinentypen. Der Zugriff auf diese Daten wird immer einfacher und es stehen immer mehr neue Datentypen zur Verfügung. Infolgedessen kann festgestellt werden, dass ein stumpfes Werkzeug mehr Leistung als ein scharfes Werkzeug aufnimmt oder dass die Umrüstzeiten je nach Materialtyp oder Mitarbeiter variieren. Diese Daten sind nützlich, um die Effizienz solcher Maschinen zu steigern, unvermeidbare Ausfallzeiten zu reduzieren und planbar zu halten. Die Sensorik ist im Lights-out-Betrieb besonders willkommen.

8. Management mit ausgeknipste Lichter

Erste Erfahrungen machen inzwischen Unternehmen, die auch nachts einen Teil ihres Maschinenparks betreiben. Dieses „Lights-out“ -Prinzip ist attraktiv, weil sich Investitionen schneller amortisieren und zum Teil auch eine Verkürzung der Lieferzeiten erzielt werden kann. Licht aus ist mehr als nur eine eingeschaltete Maschine. Es ist in erster Linie ein logistisches Rätsel, das umso leichter zu lösen ist, je mehr Erfahrung man hat. Dieses Rätsel hängt hauptsächlich mit der Auswahl der zu fertigenden Teilen und der Art der Verarbeitung zusammen. Prozesssicherheit ist oberstes Gebot. Dies bedeutet, dass das Eingreifen eines Bedieners nicht erforderlich ist und die Wahrscheinlichkeit von Fehlfunktionen begrenzt ist. Geschwindigkeit pro Bauteil ist dann weniger wichtig,